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Profil 21
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Schulentwicklung
 

Profil 21

Das Modellprojekt PROFIL 21 war eine Kooperationsmaßnahme des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und der Stiftung "Bildungspakt Bayern".

Das BSZ Regensburger Land beteiligte sich mit folgenden vier Projekten am Modellversuch Profil 21:

I. Bedarfsgerechte Ausbildung für den Arbeitsmarkt

II. Schule macht Weiterbildung

III. Schule macht Radio

IV. Einführung eines Qualitätsmanagementsystems

zu I. Bedarfsgerechte Ausbildung für den Arbeitsmarkt:

Ausgehend von der angespannten Situation am Arbeitsmarkt ist eine bedarfsgerechte Ausbildung dringend erforderlich, um den Einsatz unserer Absolventen in neuen Arbeitsstellen zu ermöglichen.

Kinderpflegerinnen sollen nicht nur für die Tätigkeit im Kindergarten, sondern auch für die Arbeit z.B. in den Kinderkrippen, Krabbelstuben, Kinderhäusern und Kinderhorten ausgebildet werden.

Hauswirtschafterinnen sollen auch für eine Tätigkeit z.B. in Krankenhäusern, Senioreneinrichtungen sowie Industrie- und Dienstleistungsbetrieben vorbereitet werden.

Ziele des Projekts

Verbesserung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Hauswirtschaft:

Hauswirtschaftshelferinnen und Hauswirtschafterinnen erwerben bedarfsgerechte berufliche Qualifikationen, die den veränderten beruflichen Realitäten entsprechen und z. B. auf den Einsatz in der Gastronomie und in Pflegeeinrichtungen vorbereiten.

Durch den Erwerb von Zusatzqualifikationen wird ein beruflichen Einsatz auch in Industrie- und Dienstleistungsbetriebe sowie in der Verwaltung möglich.

Kinderpflege:

Kinderpflegerinnen erwerben bedarfsgerechte berufliche Qualifikationen, die auch einen Einsatz in Kinderkrippen, Kinderhäusern und Kinderhorten ermöglichen.

Sozialpflege:

Sozialbetreuerinnen und Pflegefachhelferinnen werden für einen ambulanten Pflegeeinsatz qualifiziert, der auch hauswirtschaftlicher Tätigkeiten durchführt.

Die Maßnahmen für den Bereich Kinderpflege wurden im September 2011 durch das Kultusministerium freigegeben. Die Maßnahmen im Bereich Hauswirtschaft und Sozialpflege werden weiter verbessert.

zu II. Schule macht Weiterbildung:

Seitens der Gartenbau- und Floristikbetriebe besteht eine große Nachfrage nach praxisorientierter Weiterbildung im Bereich Marketing sowohl für die Betriebsleiter als auch für die Mitarbeiter. Diese Weiterbildung im Sinne des lebenslangen Lernens kann auch von unserer Schule mit ihren modernen räumlichen Möglichkeiten, ihrer Fach- und vor allem ihrer Methodenkompetenz in Zusammenarbeit mit externen Fachleuten ergänzt werden. Die Erfahrungen und Rückmeldungen aus diesen Weiterbildungsveranstaltungen werden sich letztlich auch gewinnbringend auf das „Kerngeschäft“ der Schule, nämlich der gärtnerischen und floristischen Grundbildung auswirken.

Das Berufsbildungszentrum Regensburger Land will seinen „freigesprochenen" und „ausgelernten" Absolventen auch nach ihrer beruflichen Grundausbildung in den Bereichen Gartenbau, Floristik, Hauswirtschaft, Kinderpflege und Sozialpflege Partner im Sinne des lebenslangen Lernens sein . Mit seinen fachlichen und methodisch/didaktischen Kompetenzen, seinen medial gut ausgestatteten Räumlichkeiten, seinem professionellen Catering durch die Hauswirtschaft bietet das bbz „Ehemaligen", Führungs- und Nachwuchskräften sowie sonstigen Interessierten in Kooperation mit namhaften externen Experten hochwertige Informationsveranstaltungen, Fort- und Weiterbildungen an. Es werden dort wertvolle Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse so angeboten, dass die Teilnehmer großen Gewinn für Ihre Berufspraxis mitnehmen und im Zeitalter des ständigen Wandels nicht stehen bleiben, sondern im kommenden Bildungszeitalter die Zukunft aktiv mit gestalten können.

zu den Webseiten des BBZ Seminars

zu III. Schule macht Radio:

Gerade Jugendliche ohne Ausbildungsplatz fallen durch ihre eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit auf und sind dadurch sowohl in der Schule als auch in der Ausbildungsplatzsuche benachteiligt.

Indem die Schüler über ihre Praktikumsstelle oder einen selbstgewählten Ausbildungsbetrieb einen Hörfunkbeitrag zu ihrem Wunschberuf erstellen, setzen sie sich fachlich mit der Arbeitswelt auseinander und verbessern sprachliche Grundfertigkeiten. Durch diesen intensiven Austausch mit dem möglichen Ausbildungsbetrieb verbessern die Schüler ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Durch die speziellen Anforderungen dieses Projektes – wie Technik, Außenkontakte, Überwindung persönlicher Grenzen - werden die Arbeit im Team, Durchhaltevermögen, Frustrationstoleranz und Selbstbewusstsein in besonderem Maße gefördert.

Die einzelnen Inhalte des Moduls werden durch ein Zertifikat ausgewiesen.

zu IV. Einführung eines Qualitätsmanagementsystems

Da wir von der Notwendigkeit eines Qualitätsmanagementsystems an unserer Schule überzeugt sind, versuchen wir seit geraumer Zeit, uns Schritt für Schritt selbst eine Art Qualitätsmanagementsystem aufzubauen. Bereits seit dem Schuljahr 2003/04 haben wir begonnen uns von unseren unseren Schüler und deren Eltern und den Ausbildungsbetrieben mittels Onlinefragebögen evaluieren zu lassen. Es kommt uns daher sehr gelegen, dass uns als Teilnehmerschule am Modellversuch PROFIL 21 ermöglicht wird, innerhalb dieses Modellversuchs das neue bayerische Qualitätsmanagementsystem an beruflichen Schulen „QmbS“ zu erproben.


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